Dark Souls Test

 

Bis vor kurzem hatte ich bei vielen Spielen dass Gefühl dass sie einen nicht wirklich was abverlangen, du fällst von einer klippe und siehst oft den Bildschirmtod aber nach kurzer zeit tauchst du in einem Checkpoint wieder auf der nahe der Todesstelle ist, nicht so bei diesem Spiel es treibt mich förmlich zum Wahnsinn es ist knallhart und würde mich laut schreien lassen wenn ich keine Nachbarn hätte.

Klar dass ist nicht immer schlimm, besonders wenn du andere Aspekte des Spiels genießt als das Gameplay, Nun gut dass sollte in den wenigsten Spielen der Fall sein.

Worauf ich hinaus will, jeder der zu SNES Zeiten gespielt hat weiß wie bitter der Game Over Bildschirm sein kann, denn man hatte keine unendlich Leben und konnte in schonend platzierten Checkpoints wieder auftauchen.

Wenn du eine richtig harte Nuss suchst dann bist du bei Dark Souls richtig, in diesem Spiel lauert der Tod in jeder Ecke, es ist so ziemlich Bestandteil des Spiels.

Der Prolog

Man beginnt in einem Verlies und hat Schwert und Schild am Anfang, man erfährt wie man die Kamera bewegt, in welchen Variationen das Schwert zu schwingen gilt und wie man Attacken blockt, wie man ausweicht und auch springt sowie Spezialattacken macht.

Man spielt ungefähr eine halbe stunde bis Stunde den Tutorial, gegen dessen ende muss man sich gegen einen dicken Endgegner behaupten.

Anfangs schon knackig schwer aber doch machbar.

Nun befindet man sich am Lagerfeuerplatz und das Spiel nimmt fahrt auf, Am Lagerfeuer kann man seinen Vorrat an Tränke auffüllen, auch Flask genannt und mit den gesammelten Seelen Leveln.

Seelen sind eigentlich die einzige Währung für fast alle dinge, mit ihr kann man wie erwähnt sich leveln und punkte auf die einzelnen Skills verteilen.

Man kann mit ihr Waffen und Ausrüstung, Pfeile für Bogen, Bolzen für Armbrust diese in verschiedenen Variationen und Items sowie magische Gegenstände Kaufen, also man sieht Seelen sind sehr sehr wichtig.

Letzteres sollte man bei Gelegenheit tun, da bei jedem tot die Seelen verloren gehen.

Eine Chance hat man sich die Seelen zurück zu holen da diese an dem Platz wo man gestorben ist verweilen, sollte man aber noch ein zweites mal sterben ohne sie eingesammelt zu haben dann war’s das mit den hart gesammelten Seelen.

Prepare to Die!

In jeder Ecke kann eine Falle lauern, zum Beispiel rollt eine Felskugel von der Treppe runter wenn man zu spät ausweicht bedeutet dass den Tod, an einer anderen stelle sieht man einen großen Drachen der eine Brücke zu bewachen scheint plötzlich spukt er einen Arealbreiten Feuerodem und kann einen mit einem Hauch abfackeln.

Doch schon bald findest du dich gut zurecht und lernst die einzelnen Level gut kennen.

Starke Gegner sind diejenigen die einem auch kenntlich machen wo man lang laufen kann oder besser das weite sucht. man muss sich öfter mal entscheiden ob man sich durchkämpft und riskiert auch mal zu sterben oder zurück läuft und bei den Lagerfeuer seine Heiltränke und Gesundheit aufzuladen. Man muss bedenken dass die Gegner dann von neuem auftauchen und man nie eine Gegend Gegnerfrei zurück lässt, ausgenommen ein paar starke Feinde die dann verschwinden.

Die Meisten Gegner müssen sehr genau beobachtet werden, denn sie haben eine Abfolge an Angriffsanimationen, meist führen sie diese zufällig aus aber man kann irgendwann genau abschätzen welche Attacke als nächstes ran kommt und dementsprechend handeln.

Timing ist hier das richtige Stichwort, Gegner greifen an, man blockt sie, sie greifen ein zweites mal an, manchmal sogar noch ein drittes mal, danach nun muss man abwägen wann die Gelegenheit kommt für den Helden zuzuschlagen. Wie schon erwähnt bedeutet der kleinste Fehler den Tod, sollte man ein flask nehmen oder lieber warten bis man die Heilung des Flasks vollig ausschöpft, manchmal hilft es sie vorher zu nehmen da ein Gegner eine Handlung macht mit der man nicht rechnet und diese so viel ab zieht dass man stirbt.

Frustrierend Motivierend!

Anfänglich war ich sehr frustriert du kämpfst dich von einem Gegner zum anderen, ab und zu war ich sehr unvorsichtig und dachte mir ach ich schaffe auch 3 Gegner auf einmal aber blockst du einen bricht spätestens der dritte die Abwehr oder weicht man aus zum Angreifen, greift dich einer der übrigen an. Wenn sie einen Erstmal in der Ecke haben dann kann man nicht mehr viel gegen die auf einen prasselnden Ansturm von Angriffen tun, die zu einem die Abwehr durchbrechen und das Life schnell runter hauen.

Man muss das Spiel quasi erst mal lernen, lernen dass es klüger ist Erstmal dir einen Gegner heran zu ziehen ihn zu bearbeiten und dann sich den nächsten zu schnappen, von Gegner zu Gegner, eins gegen eins heißt hier die Devise.

Klar später wenn man erst mal einige Level aufgestiegen ist kann man sich auch mit mehreren anlegen da sie auch Schneller sterben.

man dann auch noch von Projektilen der Gegner getroffen werden kann und einfach mal runter fällt, also seelisch bin ich schon tausen Tode gestorben.

Man wird auch besser während des Spielens irgendwann versteht man die Feinheiten und Grundelemte des Spiels, man versteht auch auf einmal warum das Ganze Spaß macht.

Denn es fordert einen du kannst nicht einfach durchrushen sondern wirst gezwungen schlau zu agieren und taktisch vorzugehen, taktisch und dennoch Actionreich und unterhaltsam.

Die Ausrüstung entscheidet ob man gut beweglich ist oder eine große Rüstung trägt und dafür mehr aushält.

So mancher Ausrüstungsteil besitzt auch Spezialattribute die einen vor Gift oder andere Zustandsveränderung schützt oder man kann mehr tragen, je nachdem was du in der weiten Welt von Lordran aufspürst oder vom Schmied kreiren lässt.

Eine Geschichte die von allein erzählt werden will

Die Story von Dark Souls wird nicht in aufwendigen Cut Scenes erzählt und voran getrieben so wie es in den meisten AAA Titeln heutzutage gang und gebe ist.

In diesem Spiel muss man schon ein Interesse dafür haben sich die Geschichte erzählen zu lassen, eher muss man die Welt atmen lassen, hier wird die Geschichte durch die NPCs erzählt, zumindest den wenigen die da sind, einige von ihnen verweilen im Anfangsgebiet wiederum andere sind an den unterschiedlichsten Orten zu treffen.

Dann gibt’s da noch Items die Informationen über die Ortschaft enthalten in der sie gefunden werden, so viel kann man sagen; Jeder Ort ist aus einem bestimmten Grund so geworden wie es im Spielverlauf ist.

Ein weiteres Feature ist dass man einige NPCs aus Zellen befreit, doch sollte man aufpassen denn es ist nicht klar wer Freund und Feind ist.

 

 

Hier die benötigte Zeit zum durch spielen des Spiels.

Durchschnitlche Zeit 85:09 std
Minimale Zeit 07:26 std
Maximale Zeit 292:00 std

quelle: Gamelenghts

 

Würde mich interessieren wie ihr so mit dem Spiel klar gekommen seid, schreibt es ruhig in den kommentaren.

Habt ihr trainiert, welcher Gegner/Boss hat euch zu schaffen gemacht, mich hat das spiel echt verrückt gemacht an manchen Stellen^^

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